Medical Flossing

Medical Flossing , (erfunden vom US-amerikanischen Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten Kelly Starrett) ist eine junge, manuelle Therapieform, bei der elastische Gummibänder in bestimmten Zeiteinheiten und Anlagetechniken straff um beeinträchtigte Gelenke, Muskeln, Faszien, oder Extremitäten gewickelt und diese anschließend mit entsprechenden Übungen mobilisiert werden. So lassen sich oft eine Beschwerde- und Schmerzlinderung, erhöhte Beweglichkeit, beschleunigte Regeneration, kürzere Rehabilitation und damit auch Leistungssteigerung bzw. Wiedererlangung der natürlichen Mobilität erzielen.

Durch das bewußte Abschnüren des belasteten Gewebes wird der Blut- und Lymphfluß unterbunden und die Schwellung wie ein Schwamm ausgepresst. In der anschließenden Bewegungsphase (Therapie-, bzw. Trainingsphase) werden nun die Verklebungen von Muskellogen und Faszien wieder mobilisiert. Nach dem anschließenden schnellen Lösen der Bänder schießt wieder frisches Blut ins Gewebe und beschleunigt dadurch die Reparationsvorgänge.

Diese Therapie ist nicht nur für Sportler interessant, ein wenig zeitaufwendig (mindestens 20- 25 Minuten, nach Termin) und keine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung.