Quaddeltherapie

Quaddeltherapie

Bei der Quaddeltherapie werden lokale Anästhetika und/oder Medikamente in die obere Hautschicht injiziert, wobei man oft die örtlichen Akupunkturpunkte berücksichtigt.
Durch das Einbringen des Medikaments bilden sich nicht juckende Quaddeln und lokal kommt es zu einer Erwärmung, die eine unmittelbare Lockerung der Muskulatur bewirken kann. Über bestimmte Nervenstrukturen können auch tiefsitzende Organe positiv beeinflusst werden.Kurz nach dem Setzen der Quaddel kann der Arzt die betroffene Stelle zusätzlich durch tastende und drückende Handbewegungen stimulieren.

Die Quaddeltherapie wird z. B. eingesetzt bei:

  • Hexenschuss und Ischiasbeschwerden
  • Kopf- und Nackenschmerzen sowie Migräne
  • Narbenbeschwerden
  • Nervenschmerzen
  • Organfunktionsstörungen

Nicht anwenden sollte man die Quaddeltherapie bei:

  • Entzündungen des betreffenden Hautgebietes
  • Ödemen
  • Durchblutungsstörungen der Haut
  • Hauterkrankungen im Injektionsgebiet
  • Schockzuständen