Sporttauglichkeit

Da das Gesundheitsbewusstsein ständig zunimmt, treiben immer mehr Menschen regelmäßig Sport.

Gerade in Zeiten vieler ungeklärter plötzlicher (Herz)Tode- nicht nur im Fußball- sei daher auf die Wichtigkeit einer umfassenden Sporttauglichkeitsuntersuchung hingewiesen.
Häufig fällt die Entscheidung auf Sportarten, die mit kurzen körperlichen Höchstbelastungen einhergehen, wie z.B. Tennis, Squash, Badminton.
Solche Spitzenbelastungen werden dem Körper auch in Fitnessstudios, beispielsweise an Kraftmaschinen oder beim Aerobic abverlangt.

Da viele Sporttreibende im Beruf körperlich oft wenig beansprucht werden, stellt Sport für diese Personengruppe häufig eine schwer einzuschätzende Höchstbelastung dar. Öfter als gemeinhin angenommen, treten beim Breitensportler daher akut internistische, gelegentlich auch schwere Notfallsituationen auf.
Während orthopädische Komplikationen (z.B. Außenband-, Meniskusschaden, Knochenbrüche) eher schicksalhafte Ereignisse sind, die häufig auch auf mangelhaftes Aufwärmen zurückgeführt werden können, sind ernste internistische Komplikationen bei genauer Untersuchung und Einleiten der entsprechenden Diagnostik meist frühzeitig erkennbar, jedoch oft genug nicht gezielt untersucht worden.
Hier setzt die allgemeinmedizinisch- sportmedizinische Betreuung an. Je nach gewählter Sportart werden gezielte Fragen gestellt und wichtige Untersuchungen durchgeführt.

Für Freizeit-Sportler, Sportvereinsmitglieder unter 18 Jahren aber auch Senioren seien diese Untersuchungen ans Herz gelegt:

  • körperliche Untersuchung
  • EKG
  • Belastungs-EKG
  • Lactat- und Sauerstoffdruck-Messungen
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Untersuchung der Blut- und Stoffwechselwerte
  • Erstellung der dazugehörigen Atteste

Es gibt mittlerweile zahlreiche Krankenkassen, die Ihnen die Kosten für diese Individuellen Gesundheitsleistungen (Igel) erstatten.