Vorsorgeuntersuchungen

In allen Lebensaltern gibt es sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen. Sie sind Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Wir bieten an:
J1, sowie die zusätzliche Untersuchung J2 dienen der Früherkennung von Krankheiten, die die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Jugentlichen gefährden könnten.

– J1 für 12- bis 14-jährige Jugendliche.
– J2 für 16- bis 17-jährige Jugendliche.

Gesundheitsuntersuchung: ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre mit einer Ganzkörperuntersuchung und Untersuchung von Blutzucker, Cholesterin und Urin. Es wird die persönliche und familiäre Vorgeschichte erhoben, um individuelle Krankheitsrisiken zu erfassen und vorbeugen zu können.
Diese Untersuchung kann kombiniert werden mit dem ebenfalls zweijährlichen
Hautkrebsscreening, ( ab 35, bei einigen Krankenkassen auch früher), aber auch versetzt erfolgen. Hier werden alle Muttermale sorgfältig auf ein mögliches Krebsrisiko untersucht. Eine sinnvolle Individuelle Gesundheitsleistung ist die Dermatoskopie ( Auflichtmikroskopie mit zehnfacher Vergrößerung) zur genaueren Beurteilung der Muttermale.

Präventive Koloskopie (Darmspiegelung): Die effektivste Methode der Darmkrebs-Früherkennung ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Sie ist eine echte Vorsorge, da Tumor-Vorstufen erkannt und sofort entfernt werden können – quasi 10 Jahre bevor sie entarten. Diese äußerst sinnvolle Untersuchung ist als Vorsorgeleistung alle 10 Jahre möglich und wird auch in Dellbrück traditionell ambulant angeboten

Stuhltest-Briefchen: Ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Okkultbluttest; okkult = verborgen) zählt zu den wichtigsten Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen bei Darmkrebs. Menschen, die diesen Test regelmäßig einmal im Jahr durchführen, haben ein wesentlich geringeres Risiko, an Darmkrebs zu sterben. Er ist eine entscheidende Hilfe, um einen bösartigen Tumor oder Darmpolypen frühzeitig zu entdecken.
Die Untersuchungen sind zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr jährlich, anschließend alle zwei Jahre möglich.
Mitlerweile wird die Stuhlprobe auf immunologischer, Antikörper-basierter Weise untersucht („IFOBT“). Diese Methode erweist sich als genauer und kommt mit nur einer Stuhlprobe aus.